Azubi unterstützt Flüchtlinge auf Weißekreuzplatz

Abschaffung aller Asylgesetze

Das Fährmannsfest ist nicht nur ein Musikfest, es ist auch politisch. In diesem Jahr machten die sudanesischen Flüchtlinge, die seit Ende Mai auf dem Weißekreuzplatz in Hannover ein Protest-Camp aufgeschlagen haben, mit einem Informationsstand auf ihre Situation aufmerksam. So wie Serour und Mohamed Osman, die aus Angst um ihr Leben ihre Heimat verlassen haben, sind diese Menschen keine Wirtschaftsflüchtlinge.
Kein Mensch ist illegal

Mit ihrem Protest-Camp prangern sie die Haltung der Bundesregierung an, die einerseits erklärt, die sudanesische Bevölkerung hinsichtlich einer friedlichen und stabilen Entwicklung unterstützen zu wollen, andererseits aber den sudanesischen Diktator Omar Albashir stärkt.

Weiterhin fordern sie eine Aufenthaltsgewährung aus völkerrechtlichen und humanitären Gründen nach §23 Aufenthaltsgesetz zu erteilen.
In einer Petition, die die Flüchtlinge Ende Juni der Kommission für Migration und Teilhabe des Landtages Niedersachsen übergeben haben, fordern sie unter anderem die Abschaffung aller Asylgesetze, die ihrer Meinung nach gegen die Menschenrechte verstoßen, wie zum Beispiel die Eingrenzung der Bewegungsfreiheit und das Arbeitsverbot.
Unterstützung haben die etwa 35 Sudanesen durch Sören Waack. Als der 21jährige Azubi aus Hannover Kenntnis vom Protest-Camp erhielt, entschloss er sich spontan zu helfen.
Der junge Mann kümmert sich um die Belange der sudanesischen Flüchtlingen wo immer es geht, er vermittelt, übersetzt, organisiert.

Sören Waack unterstützt die sudanesischen Flüchtlinge

Der 21jährige Azubi Sören Waack unterstützt die sudanesischen Flüchtlinge

Mit Sicherheit werden Serour und Mohamed Osman und ihre Landsleute nicht die letzten sein, die bei uns in Deutschland Zuflucht suchen. Umso wichtiger ist es, für diese Menschen eine politische Lösung zu finden.

Kein Mensch ist illegal!

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